Donnerstag, 20. August 2020

Zwischenstatus: Ich lebe noch!

 Meine lieben Mitleser,


ich habe mich lange nicht gemeldet und das liegt in erster Linie daran, dass ich in der Endphase meiner Doktorarbeit stecke, die sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und außerdem ist es hier sehr heiß. Ich war noch nie den ganzen Sommer über in Wien und war deshalb nicht darauf eingestellt. Aber lasst euch gesagt sein: Wien ist im Sommer viel zu warm. Ich bin morgens schon gerädert aufgewacht, denn es hat wochenlang maximal auf 18 °C runtergekühlt - draußen um 5 Uhr morgens. Um 8 Uhr hatten wir schon wieder 30 °C in der Wohnung. Es ist jetzt besser, man kann die Fenster bis um 9 Uhr offen lassen, aber ich brauche trotzdem meine ganze Willenskraft schon für die Arbeit auf. Morgen abend fahr ich dann in Urlaub und melde mich frühestens danach wieder. Schauen wir mal, wie sich das Daheim-bleiben entwickelt. Im Moment sehen die Graphiken ja so aus, als würden wir uns im Herbst noch einmal im Daheimbleiben üben.


Bleibt gesund! Ich meld mich sporadisch zurück.

Liebste Grüße,

Anna

Donnerstag, 6. August 2020

Tag 143: Home office

 In der Früh fuhr ich in meine Wohnung um dort zu arbeiten, auch weil die Rauchfangkehrer angekündigt waren. Aber offensichtlich muss man in meiner Wohnung nicht kehren. Dann kam auch noch ein Postbote, der ein Paket für die Nachbarn brachte. Die Nachbarn kamen dann auch ein paar Stunden später. So viel action! Ich hab dann auch Schokolade in meiner Wohnung gefunden, die Flo für mich versteckt hatte.


Tag 142: Dienstag

 Ich besuchte Flo in der Früh vor ihrer Abreise und ging mit ihr noch zum Bahnhof. Dann vertschüsste ich mich in die Arbeit. Dort besuchte mich eine Arbeitsfreundin, die ein paar Infos zu R brauchte. Abends gingen wir essen, da gabs für mich schon wieder Burger. 


Tag 141: Montag

 Ich habe wieder versucht zu arbeiten und dann sind wir mit Flo Essen gegangen. Wir waren in einem vegetarischen Restaurant, wo Nikolai Schwammerlrisotto und ich einen Burger gegessen haben. Flo hatte Quinoa, Schafskäse und Kardamom-Schokoladen-Mousse. Wir spazierten dann wieder herum, aber Flo hat mich recht früh ins Bett geschickt.

Tag 140: Sonntag

 Am Sonntag haben wir erst mal ausgeschlafen und die Füße hochgelegt. Mittags haben wir noch kurz meine Tante und Onkel am Bahnhof verabschiedet, um ihnen noch für die Reise Prospekte in die Hand zu drücken. Später trafen wir uns mit Flo um Eis zu essen und obskure Architektur in Wien zu bewundern und Spielplätze zu testen. Abends wanderten wir durch den Großstadtdschungel zu deinem McDonalds und dann weiter zur Donau, wo überall Kaninchen herumhopelten. Da wurden mal welche ausgesetzt und seitdem vermehren sie sich munter.








Sonntag, 2. August 2020

Tag 139: Ötscherei


Heute mussten wir sehr früh raus, um gegen 7 nach St. Pölten zu fahren. Dort starten die Züge nach Mariazell und samstags auch der Ötscherbär. Das ist ein Nostalgiezug, der samstags wie die modernen „Himmelstreppe“-Züge auf der Schmalspur in ca 2.5 h nach Mariazell fahren. Die Männer waren hellauf begeistert von diesem Zugfahrerlebnis. 
Die Wagons des Ötscherbärs sind über diese hübschen Wege verbunden

Es gab einen offenen Wagen für die bessere Aussicht.

Unser Zug fuhr dann an unserem Bahnhof vorbei, denn wir wollten vor Mariazell aussteigen, um in den Ötschergräben zu wandern. Aber dafür hielt der Zug dann eine Station weiter und wir konnten die Ötschergräben in der anderen Richtung durchwandern. Es war einiges los auf dem schmalen Weg, was auch irgendwie abzusehen war. Die Ötschergräben sind wundervoll. Man wandert ohne große Steigungen (außer beim Verlassen der Gräben) am Ötscherbach entlang, in den man an mehreren Stellen steigen kann. Immer wieder sieht man Wasserfälle. Es war trotz dem vielen Wasser und den hohen Wänden sehr warm. 


Erlaufsklausenstausee - hier sind wir losgelaufen


Schmetterling!

Sterndolde - wächst überall und ich find die total schön

der Ötscherbach

Ein Wasserfall

mehr Wasser!






Zurück an der Bahn fuhren wir dann mit der Himmelstreppe nach St. Pölten zurück. Der moderne Zug ist gut klimatisiert.

Himmelstreppe

Abends gingen wir noch mal essen und verabschiedeten uns von meiner Tante und Onkel, denn sie fahren morgen früh (also mittags) und wir wollen mal wieder ausschlafen.

Tag 138: MAK


Nachdem ich meine Stunden abgearbeitet hatte, bin ich zu den anderen ins MAK gegangen. Die Installationen waren wirklich gelungen, so dass man auch Spaß beim Teppichanschauen hatte.

Die Ausstellungsstücke wurden dann im Cafe nebenan diskutiert.

Anschließend fuhren wir zum Prater und fuhren eine Runde Riesenrad. Da kann man wunderbar auf Wien runterschauen. Dann ging es weiter in einen Biergarten, wo wir der österreichischen Esskultur frönten.

Tag 137: Melk


Wir fuhren morgens nach Melk, um uns das Stift anzuschauen. Hier haben schon Sisi und Franz geschlafen und die Bibliothek ist auch sehr bekannt. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Garten suchten wir uns einen Eisdealer. Davon gab es mehr als genug!
Das ist die Kirche im Stift Melk

Die Wendeltreppe hinunter zur Kirche

Stift von unten 


Mit einem Bus kamen wir dann zur Wachaubahn, die uns nach Stein brachte, wo wir in einen Heurigen einkehrten. Es war sehr schön schattig und ruhig und das Essen und Trinken war ausgezeichnet.

Das ist die coole Wachaubahn, die leider nicht klimatisiert war

Das ist das steinerne Steiner Tor