Mittwoch, 10. Juni 2020

Tag 86: Touri-Programm de luxe


Morgens war ich wieder zum Frühstücken bei meiner Schwester. Danach haben wir Caverna gespielt. Man hat da eine Zwergenfamilie und baut Gemüse und Tiere an und baut seine Wohnhöhlenräume und Minen aus. Nachdem unsere Zwerge ein glückliches Leben hatten, sind wir zur Albertina gefahren. Die Albertina hat eine der bedeutensten Kunstsammlungen weltweit. Wir haben mehrere Picassos bewundert, Werke vom Blauen Reiter und natürlich Dürers Feldhasen. Außer den Bildern kann man auch mehrere Prunkräume bewundern. Man kann da einfach so über dies uralten teuren Böden latschen und die Seidentapeten aus der Nähe betrachten.

Nachdem wir künstlerisch gesättigt waren, zogen wir los zum Cafe Cetral, wo wir recht schnell einen Tisch bekamen. Wir aßen Schnitzel und tranken Kaffee, bis der Laden dicht machte. Das war heute recht früh, um 17:30, denn auch die Cafes müssen jetzt wirtschaftlich denken. Im Cafe Central saßen Gerüchten zu Folge schon Hitler und Stalin. Und einige Künstler und Persönlichkeiten, die ich mir nicht gemerkt habe.

Um rechtzeitig zum Singen wieder daheim zu sein, eilten wir zu Nikolais Wohnung. Dort schrieben wir dann ein paar Karten.

Wir brachten meine Schwester noch zurück zu meiner Wohnung, wobei ich schon überlegt hatte, ob sie alt genug ist, um allein zu fahren. Die ganzen G’spinnerten unterwegs belehrten mich eines besseren. Niemand sollte mit solchen Menschen allein gelassen werden.

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