Morgens war ich wieder zum Frühstücken bei
meiner Schwester. Danach haben wir Caverna gespielt. Man hat da eine Zwergenfamilie
und baut Gemüse und Tiere an und baut seine Wohnhöhlenräume und Minen aus. Nachdem
unsere Zwerge ein glückliches Leben hatten, sind wir zur Albertina gefahren.
Die Albertina hat eine der bedeutensten Kunstsammlungen weltweit. Wir haben
mehrere Picassos bewundert, Werke vom Blauen Reiter und natürlich Dürers
Feldhasen. Außer den Bildern kann man auch mehrere Prunkräume bewundern. Man
kann da einfach so über dies uralten teuren Böden latschen und die Seidentapeten
aus der Nähe betrachten.
Nachdem wir künstlerisch gesättigt waren,
zogen wir los zum Cafe Cetral, wo wir recht schnell einen Tisch bekamen. Wir
aßen Schnitzel und tranken Kaffee, bis der Laden dicht machte. Das war heute
recht früh, um 17:30, denn auch die Cafes müssen jetzt wirtschaftlich denken.
Im Cafe Central saßen Gerüchten zu Folge schon Hitler und Stalin. Und einige
Künstler und Persönlichkeiten, die ich mir nicht gemerkt habe.
Um rechtzeitig zum Singen wieder daheim zu
sein, eilten wir zu Nikolais Wohnung. Dort schrieben wir dann ein paar Karten.
Wir brachten meine Schwester noch zurück zu
meiner Wohnung, wobei ich schon überlegt hatte, ob sie alt genug ist, um allein
zu fahren. Die ganzen G’spinnerten unterwegs belehrten mich eines besseren.
Niemand sollte mit solchen Menschen allein gelassen werden.
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