Eigentlich zählt es ja gar nicht mehr, weil der lock down größtenteils
vorüber ist, aber ich hänge immer noch im home office. Und wie vorher ist mein
Leben eh nicht. Von dem her: Bald haben wir zwei Monate daheim verbracht. Meine
Uni hat eine Mail herumgeschickt, dass wohl bald entschieden wird, wann der nicht
normale Normalbetrieb wieder aufgenommen werden kann.
Ich habe eine Mail von meiner Cheffin bekommen, dass mein
Arbeitsvertrag verlängert wurde. Ich bin jetzt bis Ende Oktober angestellt.
Juchu! Sonst habe ich allerdings seit einer Woche nichts mehr gehört von ihr.
Hat sie etwa noch andere Dinge zu tun?? Ich versuche den ganzen Tag schon
heraus zu finden, wie viel Gehalt ich mit dem neuen Vertrag bekomme, aber ich
glaube, ich lass mich einfach überraschen.
Ich bin zwar immer noch überall gepunktet, aber die Farben
sind nicht mehr so knallig wie gestern und inzwischen frier ich sogar, wenn es kalt
ist. Besonders schön ist mein regelmäßig bepunkteter Bauch. Es juckt aber
unverändert.
Nikolai hat beschlossen, dass ich nicht ansteckend bin und
hat mich wieder geküsst. Als ob ich ihn dann nicht schon lang angesteckt hätte.
Morgen fahr ich gießen und abends gehen wir shoppen. Wir
brauchen nichts akut, aber ich hätte gern Eier um Plätzchen zu backen. Ich sehe
dauernd meine Ausstechformen, das reizt mich schon. Abends haben die Läden jetzt
wieder wie vorher offen. Während der daheim-bleib-Zeit schlossen alle spätestens
um 19 Uhr, jetzt sind wir wieder bei 19:15, 19:45, 19:50, 21 Uhr… Die haben hier
sehr lustige Öffnungszeiten. Das war bei meinen ersten Besuchen hier immer
schlimm, wenn wir nach 19 Uhr losgezogen sind, um noch einen Supermarkt aufzusuchen
und dann schließt der um 19:20 Uhr – und wir haben uns so auf das deutsche 20
Uhr verlassen.
Nachdem ich einen Schluck Cola getrunken habe, habe ich
wieder Zahnweh. Aber halt nicht offiziell. Sehr schwierige Situation. Aber
bevor ich wieder zum Zahnarzt renne, warte ich erst mal ab. Trinke ich halt
keine Cola, das ist kein schwerer Verzicht. Bier geht wenigstens noch.
Morgen kann ich dann auch Wolle und Faden kaufen. Ich plane
eine Mamatagskarte. Ich schreibe sonst nicht zum Mamatag, meistens vergesse ich
den einfach, aber jetzt tu ich alles, um nicht zu arbeiten.
Beim Sport am Abend hatte ich der Trainerin Liedvorschläge
geschickt und sie hat die fast alle abgearbeitet. Wenn ich das gewusst hätte,
hätte ich mir mehr Mühe gegeben und vielleicht auch mal Übungen zu den Liedern
vorher ausprobiert.
Die sollten auf der Enterprise endlich mal eine Alternative
zum Holodeck finden. Die haben echt viel zu viel Probleme damit.
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