Früh morgens um 9 erreichte mich eine Nachricht meiner
Cheffin, dass sie mein paper korrigiert hat. Das bedeutet, ich kann die
nächsten Tage konzentriert arbeiten, ohne mir neue Sachen auszudenken, die ich
lieber machen würde als zu schreiben.
Mittags sind wir losgerannt, um uns Gyros beim Griechen
unseres Vertrauens zu kaufen. Der Gyros war vorzüglich! Und um den Wirten in
dieser schweren Stunde beizustehen, haben wir zusätzlich noch Pommes Frittes
gekauft. Die würzen sie immer mit Salz und Kräutern. Unschlagbar. Wir haben den
Gyros wie immer mitgenommen und im nächsten Park verzehrt.
In Wien gibt es viele Parks und in den Parks gibt es immer
viele Parkbänke. Das ist mir schon bei den ersten Besuchen in Wien aufgefallen
und ich finde es immer noch toll. Es gibt auch ein paar wenige grattlige Bänke,
wo man sich nicht hinlegen kann, aber die meisten sind schon normal. Manche
kann man auch umstellen. Das machen sie immer gern im Park vor meiner Uni. Da
stehen immer ein paar Bänke wild auf den Wiesen herum, immer nach der Sonne
gerichtet. Dort gibt es auch Brotzeitbänke, immer zwei Bänke mit einem Tisch in
der Mitte. Ich wünschte, dass hätte es an meiner Uni daheim auch gegeben, da
mussten wir uns immer zwischen Tisch und draußen entscheiden.
Nach dem Gyrosgenuss sind wir wieder heim gelaufen, damit ich
rechtzeitig zu unserem Arbeits-Zoomtreffen komme. Da hat sich herausgestellt,
dass ich sehr genau meine Anwesenheit an der Uni ans Sekretariat übermitteln
muss, also auch, wenn ich meinen Termin von Montag auf Sonntag vorziehe.
Außerdem muss ich auf meine Brillenträgermasken noch 2 Wochen länger warten.
Sehr unerfreulich. Irgendwer hat noch vorgeschlagen, dass man die Anwesenheitsliste
(momentan ein Spreadsheet in Excel) durch eine ersetzen sollte, wo man direkt
sieht, ob man sich noch eintragen kann oder nicht.
Nach dem meeting musste ich weiter am paper arbeiten,
folglich habe ich für die Anwesenheitsliste eine Tabelle erstellt, die aus den
angegebenen Uhrzeiten pro Stunde die anwesenden Leute berechnet.
Um dann immer noch nicht arbeiten anfangen zu müssen, habe
ich Hollerküchl gemacht. Diesmal bin ich halbwegs zufrieden mit meinem Werk. Allerdings
sind es viel zu viele und ich kann kein Fett mehr riechen. Ich habe den Teig angesetzt,
das restliche Bier getrunken und dann festgestellt, dass der Teig nicht reicht
und dann das restliche zweite Bier auch noch getrunken. *hicks*
Abends haben wir wieder Sport gemacht mit super coolen Übungen! Die Trainerin wird immer besser! Am besten fand ich das head bangen zu stairway to hell.
Mit meinem Restalkohol im Blut habe ich dann versucht, weiter zu arbeiten und irgendwann kapituliert. Morgen wieder.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen