Freitag, 8. Mai 2020

Tag 53: Pillenschmeißen


Ich bin wieder gießen gefahren. In meiner Wohnung sah alles noch lebendig und gewässert aus. Die Zitrone treibt wieder aus! Sehr widerstandsfähig, diese Pflanze. 

Baby-Zitrone, die aus den Wurzeln nachwächst

Es wartete auch Post auf mich! Die Tochter der Cousine meiner Mutter hat mir zwei wunderschöne selbstgenähte Masken geschickt. Sehr toll.

Am Beet habe ich versucht, die Radis etwas auseinander zu setzen und habe wieder mal alles gegossen.

An der Uni war tatsächlich schon die Analyse fertig! Da konnte ich ein paar Stunden lang bunte Plots in allen Variationen erstellen.

Im Hofladen habe ich Kartoffeln, Zwiebeln, Birnen und eine Gurke erstanden. Die Birnen sind fantastisch. Von außen sehr hart, aber so weich und süß, wenn man hineinbeißt.

Kurkuma
Daheim hatte ich eine sehr schlechte Laune, weil mein Nicht-Zahnweh schlimm geworden ist. Während Nikolai loszog, um ein Care-Paket seiner Mama von der Poststation zu holen, lag ich im Bett und bemitleidete mich selbst. Als er dann wieder da war und ich immer noch keinen Spaß daran hatte, auch nur eine Mine zu verziehen, bat ich ihn um Schmerzmittel. Nikolai hat eine ganze Batterie an Pillen und Tabletten und darunter waren auch Schmerzmittel. Ich nehme sowas nie, weil ich nie Schmerzen habe. Aber diesmal … so eine gute Erfindung. Ich schlief dann noch ein paar Stunden.


Ich muss auch noch von einer weiteren abgefahrenen Geschmacksverirrung berichten: Wir haben Kebab-Chips ausprobiert. Das sind Chips, die angeblich nach Döner schmecken. Tatsächlich hat es mehr nach Chicken Teriyaki geschmeckt und waren sehr scharf. Wenn man sich stark konzentriert, kann man im Nachgeschmack Döner erkennen.

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