Heute bin ich erst um 8 aufgewacht und bin erst mal eine
Viertelstunde spazieren gegangen – auf meiner neu installierten
Spazier-geh-Maschine. Man schütte etwas Spülmittel auf den Boden, füge Wasser
hinzu und schon kann man stundenlang in der Küche vor sich hin laufen. Pro-Tipp:
Socken ausziehen. Vorteilhaft ist, wenn man eine Kante zum Festhalten vor sich
hat und genug Platz hinter sich. Als ich schneller laufen wollte, habe ich
immer gegen die Tür hinter mir getreten. Nikolais Küche ist nicht fürs Joggen
eingerichtet. … Mir fällt gerade auf, dass ich die Tür auch einfach öffnen
könnte. Das merke ich mir für den nächsten Ausflug. Der Boden wäre jetzt
sauberer als vorher, wen Nikolai nicht generell einen klinisch sauberen Boden
hätte.
Erkenntnis des Tages: Küchenrolle hat genau meine
Schuhgröße.
Zum Frühstück lade ich das Grünzeug von daheim aufs Brot,
damit es nicht schneller schlecht wird, als ich es essen kann. Ich fantasiere
seit Tagen (seit gestern) über ein Butterbrot. Aber immer, wenn ich mir morgens
ein Brot schmiere, vergesse ich, dass ich eigentlich Butterbrot essen will.
Brot, Butter und eine Prise Salz. Altes Geheimrezept meines Opas. Oh, und einen
Radi würde ich auch gern essen. Rettich, wenn man es googeln will. In München vermehrt
jeder Gärtner seinen eigenen Radi und hütet die Samen wie einen Schatz. Opa war
stolz wie Oskar, als er von den alteingesessenen Gärtnern Radisamen bekommen
hat. Seitdem vermehrt auch meine Familie ihren eigenen Radisamen. Meine Mama schneidet
den Radi immer sehr geschickt, sodass man ihn wie eine Ziehharmonika auseinanderziehen
kann. Der wird dann gesalzen und stehen gelassen, damit er weinen kann. Ich habe
das auch einmal versucht und habe den Radi dabei in viele Einzelteile zerlegt.
Meine Fähigkeiten liegen eher beim Raspeln (in der Küchenmaschine).
Heute ist schon wieder so ein absurd schönes Wetter draußen.
Ein bisschen mehr Endzeitstimmungswetter wäre angesagt!
Zu Mittag gibt es heute Reste.
Ich versuche, meine Graphiken für die Publikation zu
verbessern und vermisse den großen Bildschirm in der Arbeit.
Als Nikolai kurz aus dem Zimmer gegangen ist, hab ich mich
hinter dem Bett versteckt. Er war auch tatsächlich 5 Sekunden verwirrt, bis er
mich gefunden hat. Diese Wohnung braucht mehr Verstecke.
Jetzt geht es gleich weiter mit Star Trek, nachdem ich vor meinen Graphiken kapituliert habe.

Äußerst lobenswert, deine ausgiebigen sportlichen Aktivitäten. Deine Geschwister - Schwestern - müssen ganz außerordentliche Sportler sein!
AntwortenLöschenAllerdings! Besonders meine riesige kleine Schwester! Die kann quasi alles!
Löschen"Spazier-geh-Maschine" - habe gelacht. Grinsesmiley!
AntwortenLöschenIch find dein Blog (oder sagt man deinen Blog?) übrigens ziemlich cool.
Liebe Grüße aus der Quarantäne in die Quarantäne.
Das freut mich! Ich hoffe, Du hast auch so viel Spaß in der Quarantäne.
LöschenAuch Liebe Grüße an Dich!
Ich hasse mein Leben. Anna es tut mir leid...
AntwortenLöschenIch drehe langsam durch
Oh nein! Meld Dich gern privat bei mir, wenn Du reden magst. Mir haben Pläne immer geholfen mein Leben zu organisieren. Im Moment sind die Pläne eher eingeschränkt und beschränken sich aufs Mittagessen und Blumengießen. So kann man sehr viele Tage abarbeiten.
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