Mittwoch, 6. Mai 2020

Tag 52: Ich kann nicht mehr backen


Ich bin recht früh aufgestanden, um die Karten fertig zu stellen und den Schal zu Ende zu stricken, damit ich das bald losschicken kann. Die Briefe habe ich dann auch gleich eingeworfen. Da bin ich in meiner Jogginghose , mit ungekämmten Haaren zum nächsten Briefkasten gelaufen. Ich hatte Socken in Sandalen an, weil ich zu faul war, mir was anderes an oder die Socken auszuziehen. Auf dem Rückweg fiel mir dann auf, dass ich nicht mal einen BH trug.

Mittags gab es Würstel, um den neuen Ketchup zu probieren. Nikolai findet, dass das sehr nach Knoblauch und Zwiebel schmeckt, ich hingegen schmeckte nichts dergleichen, es war nur säuerlich.
Ich setzte mich begierig an meine Arbeit, um möglichst viel zu schaffen, um meine Cheffin zufrieden zu stellen. Die reif dann auch gleich an und erklärte, dass sie keine Zeit für mich hatte, weil sie mit dem online-Unterricht so viel zu tun hat. Es lag also nicht an mir. Dann brauch ich auch nicht so fleißig sein. Ich bemühe mich natürlich trotzdem.

Meine Tante schickt mir manchmal Fotos aus ihrem Garten und das erfreut mein Herz. Alle Nachrichten, die mich erreichen, erfreuen mich, aber Pflanzenfotos sind besonders geschätzt. Ich habe auch wieder Fotos von Atompilzen erhalten. Keine Ahnung, was der Kerl gemacht hat, aber die Schwammerl bei ihm wachsen wie blöd.

Ich bug dann auch meinen Rhabarberkuchen und er ist total sauer geworden und jetzt bin ich unzufrieden. Nikolai mag keine meiner Kuchen außer Rhabarber und den mag er jetzt auch nicht mehr. Ich hätte bei den Plätzchen bleiben sollen.

Ich habe über der Arbeit glatt vergessen, dass heute wieder Singen war. Da war ich eine halbe Stunde zu spät dran! Peinlich.

3 Kommentare:

  1. Anna, Du lieferst mir hier einfach zu wenig Gründe, mich zu beschweren. Damit Du nicht denkst, dass ich Dir untreu geworden bin, wollte ich aber trotzdem mal wieder kommentieren.

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    1. Ein Grund ist mir doch noch eingefallen: ich finde z.B. den Handlungsstrang mit dem Zahnweh doof und will dass das mal aufhört.

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    2. Ich habe auch kein Zahnweh mehr. Mein Nicht-Zahnweh ist aber trotzdem unangenehm. Ich habe angefangen, bestimmte Dinge nicht mehr oder nur mit Vorsicht zu genießen. Sobald das lebensnotwendige Dinge betrifft wie Bier und Schokolade muss ich aber eine dauerhafte Lösung gegen das Nicht-Zahnweh finden.

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